THEMA IV:
UMGANG MIT KONFLIKTEN UND VERSCHWÖRUNGS­THEORIEN  

Konflikte im Kontext von Verschwörungstheorien finden auf vielen Ebenen statt – in der Familie, zwischen Freund*innen, in der Öffentlichkeit zwischen Fremden aber auch im Internet. Der Umgang mit Konflikten im Kontext von Verschwörungstheorien ist häufig nicht einfach und eine perfekte „Lösung“ gibt es meist nicht. Denn jeder Mensch und jede Situation ist anders. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen konstruktiven, also förderlichen Umgang mit solchen Konflikten zu lernen und sich auf sie vorzubereiten. Thema IV. widmet sich daher dem Konfliktpotential von Verschwörungstheorien, den Konfliktdynamiken und Eskalationsstufen von Konflikten, um junge Menschen für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten zu stärken.

Modul 1: Stufen der Konflikteskalation nach Friedrich Glasl

Der Organisationsentwickler und Konfliktforscher Friedrich Glasl hat verschiedene Konflikte analysiert und aufgrund von Ähnlichkeiten im Verlauf und ihrer Dynamik neun Stufen der Konflikteskalation entwickelt. Das Modell zeigt, je stärker sich Konflikte zuspitzen, desto weniger Handlungsoptionen gibt es und Gewalt erscheint zunehmend als ein legitimes Mittel. Modul 1 beschäftigt sich daher mit den verschiedenen Stufen der Konflikteskalation und legt die Grundlage für ein besseres Verständnis von Konflikten sowie Ansätzen der Konfliktbearbeitung.

Hier finden Sie das Karten-Set der Stufen der Konflikteskalation nach F. Glasl zum Download.

Modul 2: Interaktive Infografik

In Modul 2 erkunden die Teilnehmenden mithilfe einer interaktiven Infografik selbstständig die Themenbereiche Konflikte, Grundlagen einer konstruktiven Konfliktaustragung und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Konflikten im digitalen Raum und bei Freund*innen und der Familie. Außerdem lernen sie potentielle Gefahren von Verschwörungstheorien auf individueller und gesellschaftlicher Ebene kennen.

Grundsätzlich können die Infografiken mit Tablets erkundet werden. Unter diesem Link erreichen Sie die Infografik.

Sollte kein Internet vorhanden sein, steht die Infografik als PDF-Datei zur Verfügung.